Mansfeld-Museum im Humboldt-Schloss Hettstedt

Mansfeld-Südharz ist von einer langjährigen Bergbautradition geprägt. Die Kupferstadt Hettstedt als Teil des damaligen Mansfelder Reviers trägt bereits einen besonderen Grundstoff im Namen. Der Kupferschieferbergbau war einst Grundlage für den Reichtum des Mansfelder Landes. Es war damals einer der drei größten Erzeuger von Kupfer und Silber in Europa. Dieser Reichtum findet im spätbarocken Humboldt-Schlösschen geradezu das richtige Ambiente – Wilhelm von Humboldt und seine Ehefrau Caroline von Dacheröden bewohnten das Schloss als Sommerresidenz.

Ausstellungen vermitteln die Welt des damaligen Kupferschieferbergbaus. Bei Führungen am „Lichtloch 24“ wird zum Beispiel erklärt, wie die Bergleute unter Tage arbeiten konnten. Denn erst durch das Lichtloch war es den Arbeitern möglich zu atmen und ihre Grubenlampen zu nutzen.

Ein Höhepunkt des Geländes ist der originalgetreue, funktionstüchtige Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine nach Watt’scher Bauart, welche 1785 in Hettstedt in Betrieb genommen wurde. Neben der Dauerausstellung „Kupferstadt Hettstedt“ und möglichen Führungen an der Dampfmaschine finden wechselnde Sonderausstellungen statt.

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