Mansfelder Bergwerksbahn

Die Mansfelder Bergwerksbahn nahm am 15. November 1880 den Betrieb auf und verkehrte zunächst auf einer fünf Kilometer langen Teilstrecke zwischen Hettstedt und Welfesholz. Schnell entwickelte sie sich zum wichtigsten Transportmittel im Mansfelder Bergbaugebiet. Bis 1924 wurde das Schienennetz auf insgesamt 95 Kilometer ausgebaut.

Mit einer Spurweite von 750 Millimetern zählt die Mansfelder Bergwerksbahn zu den sogenannten Schmalspurbahnen. Mit ihr wurden rund 110 Jahre lang Kupferschiefer, Kohle, Hüttenkoks, Baumaterialien sowie Bergleute transportiert.

Auch heute noch befördern die dampf- und diesellokbetriebenen Züge als Museumseisenbahn des „Mansfelder Bergwerksbahn e. V.“ Personen. So können Interessierte mit der bundesweit ältesten betriebsfähigen Schmalspurbahn die hügelige Landschaft des einstigen Bergbaureviers in der Mansfelder Mulde auf einer elf Kilometer langen Strecke zwischen Benndorf und Hettstedt erkunden. Die knapp 40-minütige Fahrt wird in historischen Reisezugwagen der Baujahre 1901 bis 1926 sowie 1951 zurückgelegt.

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